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Dessen Gedenkfest wird heute noch jährlich am
16. Juni anlässlich der Pardanonza gefeiert.
Julitta floh nach der Legende mit ihrem dreijährigen
Sohn Quiricus (Kerykos, Kyriakos, Querikios) aus ihrer
Heimatstadt Ikonium, dem heutigen Konya in der Türkei,
während der Verfolgung der Christen unter Kaiser
Diocletian im Jahre 304 nach Tarsos in Kilikien. Dort
wurde sie aber ergriffen und vor den Richter gebracht.
Als der sie mit Riemen schlagen ließ, zerkratzte
das empört schreiende Kind dem Richter, der es
herzen und zu sich bekehren wollte, das Antlitz. Da
schleuderte er es vom Richterstuhl, dass es tot liegen
blieb, und ließ Julitta enthaupten. Das Decretum
Gelasianum verwirft diese Passio.
Die Verehrung der beiden Märtyrer breitete sich
rasch im Orient und im Westen aus. Inschriften im Kaukasus
und Phrygien bezeugen dies. Ebenso gibt es frühe
Spuren der Verehrung in Gallien und Spanien. Während
die abendländische katholische Kirche das Fest
der heiligen J. und K. am 16. Juni begeht, feiern die
Ostkirchen, orthodoxe wie katholische, die heiligen
Märtyrer am 15. Juli (nach den Kalendarien der
byzantinischen, der syro-antiochenischen und der ostsyrischen-chaldäischen
oder »nestorianischen« Kirche). |